Handlungsleitfaden – Kommunale Umweltvorsorge in der Bauleitplanung

Die Handreichung wurde am Hermann Hoepke Institut der Technischen Hochschule Bingen in Kooperation mit der Stadt Stromberg, Kreis Bad Kreuznach, erarbeitet. Sie soll kommunalpolitischen Akteuren Handlungsmöglichkeiten und Gestaltungsoptionen zur Integration des Umwelt- und Klimaschutzes bei der Aufstellung von Bebauungsplänen aufzeigen. Dabei werden sowohl rechtliche Festsetzungsmöglichkeiten im Bebauungsplan, als auch vertragliche Vereinbarungen beispielhaft erläutert. Die Handreichung ist als Anregung für die kommunalen Akteure gedacht, um sich dem wichtigen Thema des Klimaschutzes und der Klimaanpassung auch im Rahmen der Bauleitplanung anzunehmen.

Bei Interesse an dem gesamten Dokument (ca. 50 Inhaltsseiten) wenden Sie sich bitte an:

Desiree Palmes & Sebastian Ofner

E-Mail: beigeordnete-d.palmes@th-bingen.de // s.ofner1992@hotmail.de

Weitere Informationen: http://umweltradar.net/

Anforderungen an die Nachhaltigkeitberichterstattung im Weinbau

Band 2

Inhalt:
Die Nachhaltigkeitsberichterstattung kann als ein zentrales Element einer konsequenten Unternehmensstrategie zur Umsetzung der gesellschaftlichen Verantwortung (Corporate Social Responsibility) angesehen werden. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Betrieben durch die Entwicklung weinbauspezifischer Nachhaltigkeitsaspekte und Indikatoren eine selbstständige Berichterstattung nach den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) zu ermöglichen.

Der Prozess zur Identifikation wesentlicher Nachhaltigkeitsaspekte und -indikatoren erfolgt mittels Erhebungs- und Auswertungsmethoden der qualitativen Sozialforschung in Form von Workshops, betrieblichen Vorortanalysen und Experteninterviews. Anschließend erfolgt die zentrale Priorisierung der identifizieren Handlungsfelder und Nachhaltigkeitsthemen durch die Stakeholder mittels einer Wesentlichkeitsanalyse.

Eine weitere Forschungsfrage der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich mit der Biodiversitätserfassung und -bewertung für Rebland. Die Indikatorarten werden den Winzern als ein Instrument zur eigenständigen Erfassung der Biodiversität in den Weinbergen dienen und im Rahmen einer Nachhaltigkeitsberichterstattung herangezogen werden können.

Autorin: Dr. Desiree Palmes

2020, Hermann Hoepke Institut

Phosphor-Recycling mit Karbonisaten aus Klärschlamm

Band 1

Inhalt:
Phosphor ist ein essentieller Bestandteil aller lebenden Zellen. Er kommt zum Beispiel in der Erbsubstanz vor und als Baustein von energiereichen Coenzymen und in Biomembranen. Er ist deshalb ein wichtiger Bestandteil einer vollwertigen Ernährung von Menschen, Tieren und Pflanzen. Bei ungenügender Rückführung des mit der Ernte der Pflanzen entzogenen Phosphors auf die Felder leidet die Bodenfruchtbarkeit. Die Vorräte an mineralischem Phosphor, der zu Dünger verarbeitet werden kann, sind begrenzt. Deshalb ist es wichtig, den Phosphor aus dem Abwasser und dem Klärschlamm zurückzugewinnen, um ihn als Dünger wiederzuverwenden. Die direkte landbauliche Verwertung von Klärschlamm birgt allerdings Risiken. Durch die thermische Behandlung, z.B. Karbonisieren bei etwa 550°C, lassen sich diese minimieren und mit ökonomisch vertretbaren Aufwand ein Phosphor-Dünger herstellen. Es war das Ziel des hier beschriebenen Projekts, die thermische Behandlung des Klärschlamms mit dem PYREG-Reaktor für diesen Zweck zu optimieren.

Autoren: Prof. Dr. Thomas Appel, M.Sc. Kevin Friedrich

2017, Hermann Hoepke Institut

IESAR-Schriftenreihe

Umsetzung des Grünstromprivilegs nach dem EEG

Inhalt:

Die Atomstromkatastrophe von Fukushima im März 2011 gilt als Startschuss für die Energiewende. Die Bundesregierung hat auf das Unglück reagiert und ein neues Ziel vorgeben.

Der Anteil der erneuerbaren Energien soll bis 2020 auf 35 % ansteigen.Ein Instrument zur Integration der regenerativen Energien in den Markt ist das sogenannte Grünstromprivileg. Es ermöglicht Anlagenbetreibern, ihren Strom außerhalb des EEG_Mechanismus an Dritte zu vermarkten. Durch den starken Anstieg der EEG-Umlage erfuhr das bereits seit der EInführung des EEG bestehende Grünstromprivileg in 2011 erstmals einen starken Zuspruch der Energieversorger.

In seiner Arbeit stellt Marius Wolter am Praxisbeispiel eines mittelständischen Energieversorgungsunternehmers dar, wie dieser Anstieg zu erklären und zu bewerten ist. Es befasst sich zudem mit den seit 2012 neu geänderten gesetzlichen Bestimmungen für das Grünstromprivileg und liefert eine Handlungsempfehlung für Unternehmen der Energiebranche.

Das Buch ist erhältlich bei Süddeutscher Verlag für Hochschulzeitschriften
E-Mail: info@svh-verlag.de
Preis: 53,90 €
https://www.morebooks.de/store/de/book/die-umsetzung-des-gruenstromprivilegs-nach-dem-eeg/isbn/978-3-8381-3400-0