Kooperation

Umweltinvestitionsradar

Der Umweltinvestitionsradar konzentriert sich auf Länder der MENA-Region und hilft dabei, Marktchancen für kleine und mittlere Unternehmen der Umwelttechnologie in den Bereichen Energie, Abwasser und Abfall in Entwicklungs- und Schwellenländern aufzuspüren.

Der UIR ist auf Basis eines Forschungsprojektes der Technischen Hochschule Bingen und Hochschulen Darmstadt und Bingen entwickelt worden.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf Informationen zu den Themen Umweltrecht, Ökonomie und Akteure/Institutionen.

Zu den wichtigsten rechtlichen Regelungen, die für die Marktchancen relevant sind, finden Sie eine prägnante inhaltliche Zusammenfassung sowie weiterführende Hintergrundinformationen in Form so genannter Datenblätter in deutscher Sprache. Die Datenblätter enthalten auch eine Bewertung der jeweiligen Vorschrift im Hinblick auf deren Marktrelevanz anhand eines dreistufigen Schemas. Darüber hinaus können Sie in den meisten Fällen auch auf die Originaldokumente zugreifen.
Homepage erreichbar unter: umweltradar.net

ELNI-Network

ELNI steht für Environmental Law Network International und wurde von einigen engagierten Umweltjuristinnen und -juristen im Jahr 1990 gegründet. Das Koordinationsbüro des Netzwerkes wurde bis 2005 vom Öko-Institut in Darmstadt beherbergt. Seit 2005 ist ELNI ein eingetragener Verein und wird gemeinsam von der Hochschule Darmstadt, der Technischen Hochschule Bingen und dem Öko-Institut getragen.

Aktivitäten: www.elni.org

Das Netzwerk gibt zweimal jährlich eine Zeitschrift heraus, die ELNI-Review.

Bei Interesse an einem Abonnement nehmen Sie bitte mit uns Kontakt per E-mail auf:

roller@th-bingen.de oder s.kolb@th-bingen.de

Buchveröffentlichungen

Anforderungen an die Nachhaltigkeitberichterstattung im Weinbau

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung kann als ein zentrales Element einer konsequenten Unternehmensstrategie zur Umsetzung der gesellschaftlichen Verantwortung (Corporate Social Responsibility) angesehen werden. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Betrieben durch die Entwicklung weinbauspezifischer Nachhaltigkeitsaspekte und Indikatoren eine selbstständige Berichterstattung nach den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI)  zu ermöglichen.

Der Prozess zur Identifikation wesentlicher Nachhaltigkeitsaspekte und -indikatoren erfolgt mittels Erhebungs- und Auswertungsmethoden der qualitativen Sozialforschung in Form von Workshops, betrieblichen Vorortanalysen und Experteninterviews. Anschließend erfolgt die zentrale Priorisierung der identifizieren Handlungsfelder und Nachhaltigkeitsthemen durch die Stakeholder mittels einer Wesentlichkeitsanalyse.

Eine weitere Forschungsfrage der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich mit der Biodiversitätserfassung und -bewertung für Rebland. Die Indikatorarten werden den Winzern als ein Instrument zur eigenständigen Erfassung der Biodiversität in den Weinbergen dienen und im Rahmen einer Nachhaltigkeitsberichterstattung herangezogen werden können.

Dieses Buch ist erhältlich bei:

Hermann Hoepke Institut
Desiree Palmes
d.palmes@th-bingen.de

Branchenleitfaden zum deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) für Weinbaubetriebe

Der Leitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) wurde im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz erstellt und abgestimmt mit dem Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex beim Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), Berlin

Inhalte:

Als Winzerin oder Winzer haben Sie die Möglichkeit, ihre Aktivitäten an den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung auszurichten und einen besonderen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung zu leisten.
Bevor Sie Ihren Betrieb nachhaltig machen, ist es erforderlich, dass Sie Ihre Unternehmensbereiche (z. B. Produktion, Einkauf, Personal, Marketing, Logistik) hinsichtlich ihrer ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Voraussetzungen und Auswirkungen analysieren, also eine Bestandsaufnahme machen.
Dieser Leitfaden soll Ihnen dabei helfen und Sie darüber hinaus in die Lage versetzen, selbstständig eine sogenannte Entsprechenserklärung nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) zu erstellen. Damit verbunden sind Einträge in eine beim DNK geführte Datenbank, die Sie zu vorgegebenen Themen vornehmen müssen. So entsteht ein digitaler Nachhaltigkeitsbericht, den Sie in aufbereiteter Form auch als Grundlage für die Kommunikation mit Ihren Kunden verwenden können.

Prof. Dr. Gerhard Roller / Dr. Desirée Palmes

Technische Hochschule Bingen, Hermann Hoepke Institut

Link zum Leitfaden

Link zu Datenblätter

Umsetzung des Grünstromprivilegs nach dem EEG

Die Atomstromkatastrophe von Fukushima im März 2011 gilt als Startschuss für die Energiewende. Die Bundesregierung hat auf das Unglück reagiert und ein neues Ziel vorgeben.

Der Anteil der erneuerbaren Energien soll bis 2020 auf 35 % ansteigen.Ein Instrument zur Integration der regenerativen Energien in den Markt ist das sogenannte  Grünstromprivileg. Es ermöglicht Anlagenbetreibern, ihren Strom außerhalb des EEG_Mechanismus an Dritte zu vermarkten. Durch den starken Anstieg der EEG-Umlage erfuhr das bereits seit der EInführung des EEG bestehende Grünstromprivileg in 2011 erstmals einen starken Zuspruch der Energieversorger.

In seiner Arbeit stellt Marius Wolter am Praxisbeispiel eines mittelständischen Energieversorgungsunternehmers dar, wie dieser Anstieg zu erklären und zu bewerten ist. Es befasst sich zudem mit den seit 2012 neu geänderten gesetzlichen Bestimmungen für das Grünstromprivileg und liefert eine Handlungsempfehlung für Unternehmen der Energiebranche.

 

Das Buch ist erhältlich bei Süddeutscher Verlag für Hochschulzeitschriften
E-Mail: info@svh-verlag.de
Preis: 53,90 €
https://www.morebooks.de/store/de/book/die-umsetzung-des-gruenstromprivilegs-nach-dem-eeg/isbn/978-3-8381-3400-0

Referenzen

Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz /Technische Hochschule Bingen (2020), Autoren: ROLLER, G., PALMES, D., Branchenleitfaden zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) für Weinbaubetriebe.

Palmes D., Ofner S., Dokumentation/Entwicklung naturnahe Entwicklungskonzepte zur Förderung der Biologischen Vielfalt Stadt Stromberg, weitere Informationen: http://stromberg-blueht.de/

Palmes, D., (2013), CO2-Emissionsrechner im Weinbau, Das Deutsche Weinmagazin, Fachverlag Fraund, 19.01.2013/2, S. 31-33.

Palmes, D.; Friedrich, Ch., (2013), C02-Emissionsrechner für den Weinbau. Schweizer Zeitschrift für den Obst- und Weinbau, 14/2013, Wädenswils. S. 4-7.

Palmes, D., Friedrich, Ch., (2013), Ermittlung eines Product Carbon Footprints (CO2-Fußabdrucks) in der Weinwirtschaft als Beitrag zur Verbesserung einer klimaschonenden Weinproduktion, Dez.2013.

Palmes. D, (2015), Ein Vielfältiger Lebensraum, Das deutsche Weinmagazin, 10.10.2015, S. 20.

Palmes D., (2016), Transparent und kommunikativ, Das deutsche Weinmagazin, 30.01.2016, S. 25.

Palmes D., (2016), Biodiversität im Weinbau zielführend; Das deutsche Weinmagazin, 20.08.2016, S. 16-17.

Palmes D., (2017), Das nachhaltige Wirtschaften gehört zur Philosophie, Landwirtschaftliches Wochenblatt, LW 43/2017, S.35-36.

Palmes D., (2019), Dissertationsschrift, Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung im Weinbau, Link zur Veröffentlichung

Palmes D., (2021), Weinbauliche Berichterstattung auf Grundlage des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), Deutsches Weinbau Jahrbuch 2021, Eugen Ulmer KG, S. 108-112

Roller, G., Nuphaus, L., Palmes, D. (2015), Handlungsleitfaden zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts für Weinbaubetriebe. DBU-Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Bingen, Hermann-Hoepke-Institut, Download: www.nachhaltiger-weinbau.net

Roller, G., Hietel, E., Palmes, D., Wölfl, T., Bolle, L., (2016),  Indikatorarten (Flora/Fauna) rheinland-pfälzischer Weinanbaugebiete,  Hrsg. Hermann-Hoepke Institut, TH-Bingen, Download: http://wein-biodiversitaet.de/index.php/methode-zur-ermittlung-von-indikatorarten-fuer-biodiversitaet-2/

Roth H., Palmes D., (2015), Nachhaltigkeitsbericht Wein-und Sektgut Wilhelmshof, Siebeldingen.

Roth H., Palmes D., (2020),  Entsprechenserklärung Deutscher Nachhhaltigkeitskodex (DNK) für das Wein- und Sektgut Wilhelmshof, Siebeldingen.