Entwicklung naturnaher Begrünungskonzepte zur Förderung der biologischen Vielfalt am Beispiel der Stadt Stromberg

Insbesondere das Bienensterben beschäftigt nicht nur Experten, auch die Bevölkerung ist darauf aufmerksam geworden und ist sich der möglichen Folgen bewusst. Vor dem Hintergrund, dass viele Insekten und Falter von einem massiven Rückgang betroffen sind, stellt sich die Frage, inwieweit jeder einzelne einen Beitrag zur Förderung und zum Erhalt der Biologischen Vielfalt leisten kann.

In Deutschland gibt es nach aktuellen Erkenntnissen mehr als 565 Wildbienenarten, von denen ca. die Hälfte als gefährdet, vom Aussterben bedroht oder als extrem selten eingestuft werden. Vielfältige Faktoren führen zu einer Verschlechterung der von Wildbienen, anderen Insekten und Vögeln genutzten Lebensräume.

Eine sich aus dem Bauausschuss sowie interessierten Bürgern der Stadt Stromberg gegründete Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, Flächen im Stadtgebiet ökologisch umzuwandeln und mit standortgerechten Grünstrukturen aufzuwerten. Hierbei wird die Stadt von der Arbeitsgruppe „Umweltmanagement“ des Hermann Hoepke Institut unterstützt.

 

Weitere Informationen: http://stromberg-blueht.de

ResWein Pro
Markteinführung des innovativen Systems ResWein zur
Verbesserung der Ressourceneffizienz im Weinbau

Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung und Anpassung der prototypisch entwickelten Systemkomponenten ResWein. Konkret besteht das System ResWein aus einer mobilen App zur teilautomatisierten Erfassung von Arbeitsgängen, einer PC-Applikation zur Datenverwaltung und einer Server-Komponente mit Auswertemodulen für den Material- und Energieeinsatz, die Bilanzierung der Treibhausgasemissionen, den Nährstoffaustrag sowie das Pflanzenschutz & Resistenzmanagement. Dieses, zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz im Weinbau entwickelte SoftwareSystem, wird mit der auf Nachhaltigkeitslösungen spezialisierten Athenga GmbH am Markt etabliert.
Eine Basis-Variante des Systems sowie eine mobile Applikation werden dem Anwender zur Verfügung gestellt und ermöglicht den Betrieben eine eigenständige betriebliche Stärken- und Schwächenanalyse der stofflichen und energetischen Ressourcen.
Eine kostenpflichtige PlusVariante mit zusätzlicher Funktionalität wird als strategisches Werkzeug des weinbaulichen Planungs- und Prozessmanagements bereitgestellt.
Eine beabsichtigte technische Anbindung der Open Source Komponenten an Onlinewerkzeuge bspw. des Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum dient einer weiten Verbreitung der Entwicklung in die Branche.
Dieses Projekt wird durch das Fachgebiet Informatik unterstützt.

Gefördert durch die Landwirtschaftliche Rentenbank & Bundesanstalt Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Laufzeit 2019-2021

Entwicklung und Erstellung eines weinbauspezifischen Leitfadens für den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK)

Ziel ist die Entwicklung und Erstellung eines weinbauspezifischen Leitfadens für den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Der Leitfaden wird auf kleine und mittlere Betrieben sowie der Weinbranche zugeschnittenen sein. Er wird sowohl ökologisch als auch konventionell wirtschaftenden Betrieben eine Hilfestellung bei der Erstellung einer DNK-Nachhaltigkeitsberichterstattung sein.

Link zur Homepage: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

Link zum Leitfaden

Link zu den Datenblätter

Veröffentlichung im Rahmen des Projektes: Landwirtschaftliches Wochenblatt Nr. 47.pdf

Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Mainz, Laufzeit: August – Oktober 2019

Verbesserung der Ressourceneffizienz im Weinbau durch teilautomatisierte Erfassung und Bewertung von Umweltindikatoren (ResWein)

Das Projekt verfolgt das Ziel, die Ressourceneffizienz im Weinbau durch eine geodaten- und softwarebasierte Erfassung von Umweltauswirkungen und ihre Bewertung durch Umweltindikatoren zu erhöhen. Die Hochschule Bingen bearbeitet das Vorhaben in Zusammenarbeit mit Weinbaubetrieben, dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (RLP), Datenschutzexperten und Maschinenherstellern.
Dieses Projekt wird durch das Fachgbeit Informatik unterstützt.

Projekthomepage: www.nachhaltiger-weinbau.net

Gefördert durch die Bundesanstalt Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Laufzeit 2016-2019

Praktische Anwendbarkeit identifizierter weinbaulicher Indikatorarten und Sonderstrukturen mit dem Ziel der Integration in die gemeinsame Agrarpolitik (GAP)

Ziel war die Erarbeitung biodiversitätsfördernder Maßnahmen mit dem Schwerpunkt zur Umsetzung eines ganzheitlichen Bewirtschaftungssystems, das ein ausgeglichenes Schädlings- Nützlingsverhältnis ermöglicht. Anhand ausgewählter Beispiele und Maßnahmen einer im Projekt erarbeiteten Broschüre wird gezeigt, was Weinbaubetriebe praktisch tun können, um dies zu erreichen.

Die Broschüre ist erhältlich bei Desiree Palmes,
E-Mail: d.palmes@th-bingen.de

Gefördert durch die Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz,

Laufzeit 2017-2018

 

Umweltmanagement

Biodiversität im Weinbau, Operationalisierung von Indikatoren zur Bewertung der Biodiversität im Weinbau

Ziel des Projektes war die Identifikation typischer Indikatorarten (Flora, Fauna) rheinland-pfälzischer Weinanbaugebiete. Eine im Projekt erarbeitete Broschüre ermöglicht den Winzern eine selbstständige Kartierung Ihrer Artenvorkommen und informiert sie zudem über Besonderheiten, Vorlieben, sowie Maßnahmen zur ihrer Erhaltung und Förderung.
Hinweise zur methodischen Vorgehensweise der analysierten Arten stehen allen Interessierten auf der Internetpräsenz: www.wein-biodiversitaet.de zur Verfügung.

Gefördert durch die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz und Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz, Laufzeit 2015-2016

Biodiversitaet

Nachhaltigkeit im Weinbau – Umsetzung eines Kommunikations- und Managementkonzepts zur Realisierung nachhaltiger Weinproduktion

Ziel des Vorhabens war es, konkrete Umweltentlastungspotentiale in Weinbaubetrieben zu ermitteln sowie Kriterien zur Erfassung und Bewertung der Nachhaltigkeitsaspekte zu entwickeln.

Derim Projekt erarbeitete Handlungsleitfaden verhilft Weinbaubetrieben eine Anleitung für den Berichtsprozess und eines weinbauspezifischen Kriterienkataloges einen Nachhhaltigkeitsbericht zu erstellen. Darüber hinaus enthält er Information zur Darstellung der Berichtsergebnisse und seinen Einsatz in der Kundenkommunikation.

Mehr Infos

Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt,

Laufzeit 2013-2015

Umweltmanagement

Download Handlungsleitfaden/Zugang “Umweltrechner”

Produktbezogener CO2-Emissionsrechner im Weinbau

Das Instrument des CO2-Fußabdrucks kann den Winzern wertvolle Hinweise auf Energie- und Treibhausgas-Einsparpotentiale geben. Durch eine effiziente Verarbeitung des Erntegutes kann die Weinwirtschaft in der Anbauphase, sowie in den weiteren Verfahren der Kellerwirtschaft, die durch einen intensiven Maschinen- und Energieeinsatz geprägt sind, zur Minderung der THG-Emissionen beitragen.

Im Rahmen zweier Studienarbeiten erfolgte die Bilanzierung für einen Riesling- und Spätburgunderanbau. Diese umfasste die gesamte Außenwirtschaft, beginnend bei der Pfropfrebenerzeugung über die Herrichtung der Jung- und Ertragsanlage bis zur Rodung der Altanlage. Alle kellerwirtschaftlichen Produktionsschritte vom Keltern bis zur Flaschenausstattung wurden ebenso erfasst wie die Vertriebswege der Weine. Die genauen Verfahrensabläufe aller fünf Lebenszyklusphasen wurden unter Beachtung der aktuell bestehenden Normen und Regelwerke bilanziert.

Die hierbei ermittelten Daten und Systemgrenzen der Studien bildeten die Grundlage für die Entwicklung des „CO2-Rechners“ in Form eines standardisierten Excel-Tools, um interessierten Winzern die Möglichkeit zu eröffnen, eigenständig einen produktbezogenen Kohlendioxid-Fußabdruck für ihre Weine zu ermitteln.

Bei Interesse an dem CO2-Rechner wenden Sie sich an d.palmes@th-bingen.de

Unternehmensvorteile durch Umweltmanagement entlang der Wertschöpfungskette und durch Verbraucherinformationen (PCF-KMU)

Ziel des Vorhabens war es, die Praxistauglichkeit des C02-Fußabdrucks zu testen und dabei herauszufinden, inwieweit dieses Konzept für KMU tauglich ist, wie und mit welchem Erfolg man die Ergebnisse in Richtung der Kunden kommunizieren könnte und wie eine Struktur der Informationsvermittlung entlang der Wertschöpfungskette zu gestalten wäre.

Im Vordergrund stand die Bearbeitung von Fallbeispielen zusammen mit den kooperierenden Unternehmen. Für einzelne Produkte wurden Informationen erarbeitet, die es erlauben, den PCF für den gesamten Lebensweg eins Produktes zu berechnen. Mit dem Vergleich der Erfahrungen über verschiedene Unternehmensgrößen, Produktarten und Branchen hinweg werden Erkenntnisse erarbeitet, die für die Bewertung der Praxistauglichkeit des Konzepts von erheblicher Bedeutung sind.

Die ermittelten Daten und Systemgrenzen zweier Studien bildeten zudem die Grundlage für die Entwicklung des „CO2-Rechners im Weinbau”. Das standardisierte Excel-Tool eröffnet Winzern die Möglichkeit, eigenständig einen produktbezogenen Kohlendioxid-Fußabdruck für ihre Weine zu ermitteln.

Veröffentlichung: Ermittlung eines Product Carbon Footprints in der Weinwirtschaft (Palmes/Friedrich)

Das Buch ist erhältlich bei D. Palmes,
E-Mail: d.palmes@th-bingen.de
Buchpreis: 25 €


Projektträger PTJ, Programm FHprofUnt, Laufzeit 2010-2013

Umweltmanagement

Umwelthaftung – Umweltschäden und Biodiversität

Das Projekt „Umwelthaftung und Biodiversität“ leistet einen Beitrag zur Prävention vor Umwelt­schäden und zum Schutz der Biodiversität.

Das Umweltschadensgesetz führt zu einer Ausweitung der bisherigen Verantwortung für Unter­nehmen und Vollzugsbehörden. Vor allem im Hinblick auf Biodiversitätsschäden besteht noch große Unsicherheit. Das Forschungsprojekt zielt darauf ab

  • potentielle Biodiversitätsschäden ermitteln und bewerten zu können,
  • Leitfäden für Unternehmen anzufertigen, mit deren Hilfe es möglich ist, das Haftungsrisiko zu reduzieren und
  • wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Umsetzung der Richtlinie in anderen Staaten der EU zu erlangen.

Gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung & Kultur des Landes Rhld.-Pfalz, Mainz, Laufzeit: 2011 – 2012

Die im Projekt erarbeiteten Leitfäden:

  • Leitfaden zur Vermeidung von Haftungsrisiken bei Biodiversitätsschäden
  • Umwelthaftung und Biodiversität Anwendungsorientierter Leitfaden für die Steine- und Erdenindustrie
  • Umwelthaftung und Biodiversität Anwendungsorientierter Leitfaden für die Forstwirtschaft

sind auf Anfrage bestellbar.

“Monis” – Monitoring- und Informationssystems in der Bauleitplanung

Eine Hilfestellung für Gemeinden durch ein computergestützte Datenbanksystem zur Durchführung des Monitoring (gem. §4c BauGB)

Mit dem Inkrafttreten der EU-Richtlinie 2001/42 EG des Europäischen Parlamentes und des Rates über die Prüfung der Umweltauswirkungen bestimmter Pläne und Programme vom 21. Juli 2001, die von den Mitgliedstaaten bis zum 21 Juli 2004 umgesetzt werden musste, ergab sich für viele Behörden eine neue Herausforderung.

Grund hierfür ist, dass neben der Einführung einer generellen Umweltprüfungspflicht (UP-Pflicht) für fast alle Arten der Bauleitpläne, aufgrund Artikel 10 der SUP-Richtlinie, die Pflichten der Mitgliedstaaten über die Planungsphase bis hin zu Durchführungsphase ausgeweitet wurden. In der Anwendung bedeutet dies, dass eine Verpflichtung zur Überwachung der durchgeführten Pläne und Programme besteht, um unter anderem unvorhergesehene negative Auswirkungen auf die Umwelt frühzeitig ermitteln zu können und so in der Lage zu sein, geeignete Abhilfemaßnahmen zu ergreifen. Die Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht erfolgt durch § 4c BauGB (Baugesetzbuch), womit die Gemeinde als Träger der Bauleitplanung (Planungshoheit) zur Durchführung dieses Monitoringverfahrens verpflichtet wird. Aufgrund der Neuerung würden es die Gemeinden daher begrüßen, einen gewissen Orientierungsrahmen mit Mindestkriterien bereit gestellt zu bekommen, um diesen v.g. gesetzlichen Verpflichtungen nachkommen zu können.

Damit soll eine Anpassung des Systems an die tägliche Praxisarbeit ermöglicht und gleichzeitig die Erfahrungen der Praktiker einbezogen werden. So wird es in Zukunft möglich sein, den gesetzlichen Vorgaben eines Monitoring nachkommen zu können, um so gezielt negative Umweltbeeinträchtigungen im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes ermitteln zu können.

Ziel des Vorhabens ist es, gemeinsam mit den Projektpartnern konkrete Instrumente zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auf Umwelt-märkten in Entwicklungs- und Schwellenländern zu entwickeln. Die Instrumente werden in einer Pilotphase getestet. Sie sollen es speziell KMU erleichtern, in Entwicklungs- und Schwellenländern in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz-technologie wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Instrumente:
1. Der Umwelt-Investitionsradar für Schwellen- und Entwicklungsländer (UIR) ist ein dynamisches Informationssystem, das länderspezifische und branchenbezogene Informationen über die umweltpolitischen, rechtlichen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingungen liefert.
2. Handreichungen zur Interkulturelle Kompetenz (TIK) wird Inhabern und Mitarbeitern eines KMU Hilfestellungen geben und Angebote liefern, sich „kulturell kompetent“ im Außenhandelsgeschäft zu bewegen.

Rheinland Pfalz DLR
Bundesministerium fuer Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Bundesministerium fuer Bildung und Forschung
Rheinland Pfalz Ministerium fuer Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur
Gluecksspirale
Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz