Stromberger ErlebSinnPark

Die Stadt Stromberg plant die Umsetzung einer Flächenumgestaltung im Außenbereich mit folgenden Zielen:

  • Erweiterung der touristischen Infrastruktur
  • Verbesserung des Freizeitangebots der Stadt Stromberg
  • Aufwertung der Vitaltour (Wanderwegsstrukturen)
  • Treffpunkt für Bürger = Generationstreffpunkt
  • Verweilort für Wanderer und Mountainbiker
  • Nutzung der Wiese für Meditation, „Sinne erleben“ – Förderung der Sensorik durch Barfußpfad, Klangspiele etc.
  • Anlaufstelle für geführte Touren

Aufgrund der Lage im Außenbereich bedarf es zur Umsetzung des Projektes (Wegebau, Versiegelung etc.) eines naturschutzfachlichen Ausgleichs bspw. in Form klimaresilienter Bepflanzungen, Anlegung und Förderung von Blühstrukturen zur Biodiversitätsförderung, aber auch einer naturnahen Wegegestaltung. Die Wegesicherung erfolgt im Flächenbereich von Wald- und Totholzstrukturen über eine gezielte Beschilderung, die den Nutzen dieser Biotopstrukturen erläutert. Auf diese Weise können diese wertvollen und sensiblen Strukturen gezielt erhalten werden.

Im Rahmen dieses Projektbausteins unterstützt das Hermann Hoepke Institut (Fachgebiet Umweltmanagement) die Stadt  Stromberg beratend bei der Ausarbeitung eines Umweltbildungskonzepts und der Beantragung europäischer Fördergelder. Desweiteren ist der zuständige Förster der Stadt in das Projekt involviert.

https://stadt-stromberg.de/

Stromberg blüht

Insbesondere das Bienensterben beschäftigt nicht nur Experten, auch die Bevölkerung ist darauf aufmerksam geworden und ist sich der möglichen Folgen bewusst. Vor dem Hintergrund, dass viele Insekten und Falter von einem massiven Rückgang betroffen sind, stellt sich die Frage, inwieweit jeder einzelne einen Beitrag zur Förderung und zum Erhalt der Biologischen Vielfalt leisten kann.

Eine sich aus dem Bauausschuss sowie interessierten Bürgern der Stadt Stromberg gegründete Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, Flächen im Stadtgebiet ökologisch umzuwandeln und mit standortgerechten Grünstrukturen aufzuwerten. Bislang zählt die Stadt Stromberg 13 aktive Beteiligte zu ihrer Arbeitsgruppe „Stromberg wird schöner“.

Unterstützt wird das Projekt durch das Hermann Hoepke Institut.

 

Weitere Informationen: http://stromberg-blueht.de/